Globus Martina und Thomas

Martina und Thomas auf Weltreise

Vorbereitungen

Viel Zeit zur Vorbereitung der Reise blieb uns nicht. Das Ganze war eine ziemlich spontane Aktion, die erst im März 2008 spruchreif wurde.

Thomas hatte nur eine Woche zwischen seinem letzten Arbeitstag und dem ersten Flug. Martina hatte nach Ihrer Kündigung 3 Monate Zeit zur Planung und in dieser Zeit eine Ganztagsbeschäftigung im Netz gefunden. Es wurde recherchiert ohne Ende und abends zusammen mit Thomas dann die Entscheidungen getroffen.

Zelt im Wohnzimmer

Das Schwierigste war es, so schnell eine Reiseroute festzulegen ohne irgendwo in die Regenzeit zu geraten, aber trotzdem unsere Wunschziele zu verbinden. Eine riesige Hilfe waren für uns die Informationen auf weltreise.de mit seinem sehr hilfsbereiten und kompetenten Webmaster karoshi. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle für alle Infos!

Die nächste Aufgabe waren dann die ca. 20 Impfungen, die wir noch innerhalb der 3 Monate verpaßt bekommen mußten. Aber auch das hat super gekplappt. Man kann problemlos an einem Termin 2 Impfungen in den rechten Arm und 2 in den linken Arm bekommen.... Es ist ja für einen guten Zweck ;-)!

Wanderpermit

Tja und dann mußte natürlich auch noch genau überlegt werden, was wir alles mitnehmen wollten - 20 kg sind nicht viel, aber doch schon ziemlich schwer und sperrig. Ein neues, leichteres Zelt mußte her und wurde auch gleich im Wohnzimmer ausprobiert. Die Outdoor-Ausrüstung hatte natürlich Vorrang vor den Klamotten und so mußten wir jeder in dem Jahr mit 3 T-Shirts und 2 Hosen auskommen.

Die allerletzte Hürde haben wir dann auch noch genommen, das waren die Genehmigungen für unsere Wanderungen und Kajakfahrten in Australien. Mehr-Tage-Trekkings darf man dort in den Parks nämlich nur mit Erlaubnis machen. Zum Teil dürfen nur 10 Leute am Tag für ein Trekking starten. Wir hatten aber auch hier Glück und haben für alle unsere Wunschtrekkings permits bekommen.

Alles in allem betrachtet, ist es unglaublich, wie gut alles geklappt hat, obwohl wir nur so wenig Zeit für die Vorbereitungen hatten. Selbst bei der Reiseroute sind wir jetzt im Nachhinein sehr zufrieden mit unserer Planung - und darüber haben wir uns vorher die Köpfe schon ganz schön heiß diskutiert. Aber auch mit dem Zusammenstellen der Ausrüstung hat fast alles gepaßt, obwohl das ein ganz schöner Spagat zwischen Tropenhitze und patagonischer Eiseskälte war.

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